Schröpfen
Das Schröpfen ist eine jahrtausendalte Form der Reiztherapie, die auf Unterdruck in Schröpfköpfen basiert und zur Schmerzlinderung beitragen soll.
Schröpfen regt das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Lymphfluss an.
Anwendungsgebiete:
Arten des Schröpfens:
Schröpfkopfmassage:
Nachdem ein wohltendes Massageöl oder eine für den Patienten passende Salbe aufgetragen wurde wird mit einem Schröpfkopf, der mit einer Pumpe Unterdruck erzeugt, bestimmte Hautareale zur Anregung der Durchblutung massiert.
Über das per Unterdruck entstandene Vakuum wird ein starker Reiz auf die Haut ausgeübt - eine sehr wohltuende und tief gehende Form der Massage.
Trockenes Schröpfen:
Beim trockenen Schröpfen werden die Schröpfköpfe direkt auf die Haut aufgesetzt. Hierbei kommt es zur Ausbildung eines Hämatoms. Durch diesen Reiz erreicht man zum einen eine Steigerung der Durchblutung, zum anderen eine Tonisierung des Gewebes, was sich im Sinne der Reflexzonen auch auf innere Organe auswirkt.
Blutiges Schröpfen:
Eine Kombination aus Schröpfen und einer künstlich herbeigeführten Mini-Blutung.
Die zu behandelnde Zone wird in der Größe des zu verwendenden Schröpfkopfes mit einer Lanzette eingeritzt. Über diese Mikroläsionen auf der Haut wird der Schröpfkopf aufgesetzt. So kann Blut aus dem Gewebe abfließen.
Heilpraktikerin
Silke Klingenmeier
Eichenweg 4
97950 Gerchsheim
Tel. 0176 51616383